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Reiner Tisch

Für Windows, iPhone und Android

Mach reinen Tisch.

Anleitungen, Listen und ein Chat, die dich durchs Aufräumen führen: Handy, Rechner, das Netz, und das, wofür es keinen Löschknopf gibt.

Alle Schubladen

Du musst nicht alles heute machen. Eine Schublade reicht.

So sieht er aus, der leere Tisch.
Jetzt zu deinen Schubladen.

Jede Anleitung schreiben wir einzeln für Windows, iPhone und Android.

Vor jedem Löschen steht, was danach weg ist und ob es sich zurückholen lässt.

Geschrieben von einer KI, und das steht auch so da. Mit Quelle und Prüfdatum.

Eine Person liegt nachts im dunklen Schlafzimmer unter der Decke, nur das Handy leuchtet.
Eine Hand hält ein Handy in einem hellen Zimmer mit Pflanzen und Schreibtisch.

Der Stapel

Es ist nie die eine Sache. Es ist der ganze Stapel.

Der alte Chat, den du nie mehr öffnest und trotzdem nicht löschst. Der Feed, der dir noch immer zeigt, wer du vor drei Jahren warst. Die Mahnung, die ganz unten liegt, damit du sie nicht siehst.

An einem Abend räumt das niemand auf. Das musst du auch nicht. Aber irgendwo fängst du an, und meistens ist es leichter, als der Stapel aussieht.

Die Schubladen

Such dir eine aus.

Antippen klappt sie auf. Der blaue Strich beim Scrollen ist nur eine Vorschau darauf, wie sich das anfühlt: Durchstreichen musst du es selbst. Die ausführlichen Anleitungen erscheinen hier nach und nach, eine steht schon weiter unten.

  1. Handy leuchtet nachts unter der Decke.

    WhatsApp, Instagram, Messenger: Jede App löscht anders, und meistens verschwindet nur deine Kopie. Die andere Person behält ihre. Wir zeigen dir, was du vorher exportieren solltest und was du getrost loslassen kannst.

  2. Hand mit Handy in einem hellen Zimmer.

    Dein Feed hat sich jemanden gemerkt, der du vielleicht nicht mehr bist. Instagram hat dafür in der App die Funktion «Content-Vorschläge zurücksetzen», am Computer gibt es sie nicht. TikTok kennt etwas Ähnliches für den «Für dich»-Feed. Danach lernt der Feed neu, aus dem, was du ab dann anschaust. Also schau hin, was du anschaust.

  3. Fensterlicht fällt schräg auf eine orange Wand.

    Such dich einmal selbst, in einem privaten Fenster. Google hat mit «Suchergebnisse über dich» ein Werkzeug, das Treffer mit Adresse, Telefonnummer oder E-Mail findet; einige Funktionen gibt es erst ab 18 und nicht in jedem Land. Verschwindet ein Treffer aus der Suche, steht die Seite selbst noch online. Darum gehören beide Wege in die Anleitung.

  4. Offene weisse Schachtel voller alter Fotos.

    Alte Profile, Vereinsseiten, Fotos, die andere hochgeladen haben. Zuerst deine eigenen Konten, dann die Betreiber der Seiten, mit einem Mustertext für die Anfrage. Eine Garantie, dass alles verschwindet, kann dir niemand geben, auch wir nicht.

  5. Externe Festplatte, per Kabel an einem Laptop angeschlossen.

    Das Schnellste auf dieser Liste. Danach bist du auf vielen Seiten abgemeldet, also zuerst an die Passwörter denken. Die ganze Anleitung steht gleich weiter unten als Beispiel.

    Zur Anleitung
  6. Frau mit Brille liest nachdenklich einen langen Beleg.

    Nicht alle auf einmal. Zuerst E-Mail, Bank und das Konto deines Handys, denn wer dein Mail-Konto hat, kann fast alles andere zurücksetzen. Den Rest ziehst du über ein paar Wochen nach, mit einem Passwort-Manager, sonst landet alles wieder auf einem Zettel.

  7. Hand scrollt durch eine Fotogalerie auf dem Handy.

    Erst kopieren, dann aussortieren, dann löschen. In genau dieser Reihenfolge, auch wenn du es eilig hast.

    So geht es
  8. Hand schreibt mit Füller auf helles Briefpapier.

    Kurz, ohne Aber, ohne dass eine Antwort kommen muss. Und nicht um jeden Preis: Wer ausdrücklich keinen Kontakt will, bekommt auch keine Entschuldigung von dir.

  9. Frau zieht am Morgen einen weissen Vorhang zur Seite.

    Vergeben heisst nicht, dass es in Ordnung war. Es heisst auch nicht, dass die Person zurück in dein Leben darf. Es heisst, dass du es nicht mehr jeden Tag mitträgst. Das dauert, und manchmal geht es nicht. Auch das darf eine Antwort sein.

  10. Hände mit Taschenrechner über Rechnungen und Belegen.

    Eine Liste aller Beträge, auch der unangenehmen. Dann der Reihe nach. Ist es zu viel geworden, musst du das nicht allein rechnen: Laut Schuldenberatung Schweiz meldest du dich für eine Beratung bei einer Fachstelle in deinem Wohnkanton.

  11. Zwei Menschen im Gespräch an einem gedeckten Tisch.

    Stummschalten ist auch eine Entscheidung. Blockieren ebenso. Du schuldest niemandem einen Abschiedsbrief, und bei der Familie ist es selten schwarz oder weiss.

Ein echtes Beispiel

So sieht eine Anleitung aus.

Browserverlauf und Cookies löschen. Wähl dein Gerät und hak ab, was du gemacht hast. Du kannst das jetzt gleich tun, nebenbei.

Das passiert danach: Du bist auf vielen Seiten abgemeldet. Halte deine Passwörter bereit, bevor du anfängst. Hängt Chrome an deinem Google-Konto, verschwinden die Daten auf allen angemeldeten Geräten.

Nach den Hilfeseiten von Google und Apple, gelesen im November 2026. Menüs ändern sich, darum trägt jede Anleitung ein Prüfdatum.

Chrome auf dem Rechner

Offene weisse Schachtel voller alter Fotoabzüge.
Dunkelblaue externe Festplatte, per Kabel mit einem Laptop verbunden.
Daumen scrollt durch die Fotogalerie eines Handys.

Die Fotos

Deine Fotos sind kein Haufen. Noch sind sie einer.

  1. Kopieren. Alles auf eine externe SSD, zum Beispiel von SanDisk, und zwar bevor du etwas löschst.
  2. Ausmisten. Bildschirmfotos und zehn Fassungen desselben Sonnenuntergangs zuerst. Die schweren Bilder von früher kommen zuletzt, oder gar nicht.
  3. Erst dann vom Handy löschen. Prüf vorher, ob die Kopie sich öffnen lässt.

Eine einzelne SSD ist noch keine Sicherung. Sie kann kaputtgehen wie jedes Handy. Zwei Kopien an zwei Orten, sonst bleibt es ein Risiko.

Das Leben

Für manches gibt es keinen Knopf.

Ein Chat ist in einer Sekunde weg. Ein Satz, den du jemandem schuldest, nicht. Darum stehen hier auch Anleitungen für das, was sich nicht löschen lässt.

Hand schreibt mit einem schwarzen Füller auf Papier.

Der Brief, den du nicht abschicken musst

Manchmal reicht das Schreiben. Wir geben dir den Aufbau und die drei Sätze, die jede gute Entschuldigung braucht, und sagen dir, wann du sie lieber nicht abschickst.

Zwei Menschen reden entspannt an einem Tisch miteinander.

Das Gespräch, das du vor dir herschiebst

Wie du anfängst, wenn du nicht weisst, wie du anfangen sollst.

Pinker Taschenrechner auf Rechnungen und orangen Belegen.

Die Liste mit den Beträgen

Hässlich, aber kürzer, als du denkst. Sie zu schreiben ist meistens der schwerste Teil.

Wir ersetzen keine Therapie und keine Schuldenberatung. Wo es eine Fachstelle braucht, nennen wir sie dir.

Was du hier bekommst

Zum Lesen, zum Abhaken, zum Fragen.

PDF zum Ausdrucken

Sein Handy aufräumen und die Anleitung auf demselben Handy lesen, das geht schlecht. Darum kommt jede Anleitung auch als PDF, mit Kästchen und Platz für den Stift. Die ersten drei sind in Arbeit.

Blog

Die ersten Beiträge, an denen wir schreiben:

  • Warum du den alten Chat nicht löschst, und was dir das sagt
  • Was dein Browser über deinen letzten Sommer weiss
  • Wie man sich entschuldigt, ohne sich zu rechtfertigen
  • SSD oder Cloud: Was du wirklich brauchst
Frau mit Locken und Brille liest konzentriert einen Papierbeleg.

Anleitungen je Gerät

Windows, iPhone und Android getrennt, damit du nie drei Absätze überspringen musst, die dich nicht betreffen.

Der Wegweiser

Du sagst, was drückt. Er sagt, womit du anfängst. Ein Computerprogramm, kein Mensch.

Immer dieselben drei Schritte.

  1. Sichern

    Bevor etwas weg ist, liegt eine Kopie woanders.

  2. Aussortieren

    Du entscheidest: behalten, weg, später. «Später» ist erlaubt, solange es eine eigene Schachtel ist.

  3. Durchstreichen

    Der beste Teil. Stift, Strich, fertig.

Diese Plattform betreibt eine KI.

Das sagen wir dir lieber gleich. Es heisst: Der Wegweiser antwortet auch nachts um drei, wenn du wach liegst und dir der Chat von damals nicht aus dem Kopf geht.

Es heisst auch: Eine KI kann sich irren. Darum nennt jede Anleitung ihre Quelle und ihr Prüfdatum, und darum kommt vor jedem Löschen das Sichern. Bei Recht, Geld und Gesundheit verweisen wir an Menschen, die das gelernt haben.

Was du dich vielleicht fragst.

Muss ich alles auf einmal machen?

Nein. Such dir die kleinste Schublade aus. Wer an einem Wochenende sein ganzes Leben aufräumen will, gibt meistens am Samstagmittag auf.

Lässt sich Gelöschtes zurückholen?

Manchmal, oft nicht. Darum steht bei jedem Schritt, ob er endgültig ist. Im Zweifel gilt: zuerst eine Kopie.

Soll ich wirklich alles löschen?

Nicht immer. Drohungen, Streit um Geld, eine Trennung mit Kindern, ein laufendes Verfahren: Da können alte Nachrichten noch wichtig werden. Sichere sie zuerst und frag eine Fachperson, bevor du sie löschst. Geschäftliche Unterlagen haben ausserdem Aufbewahrungspflichten.

Wer antwortet im Chat?

Ein Computerprogramm. Im Moment sind die Antworten vorbereitet: Er läuft nur in deinem Browser, nichts wird gesendet oder gespeichert. Schreib dort trotzdem nie ein Passwort hinein.

Geht das auch auf dem Mac?

Vieles davon schon, aber wir schreiben zuerst für Windows, iPhone und Android. Auf dem Mac heissen viele Menüs anders.

Fang bei der kleinsten Schublade an.